Max. Geschwindigkeit in MBit/s Festnetz Flatrate Digital TV Preis ab Besonderheiten
250 MBit/s nur netzintern (ansonsten Inland: 0.0125 € / min bzw. 0.045 € / min) ja (zzgl. Aufpreis) 29,90 € bei Vertragsbindung über 24 Monate: Preisnachlass in den ersten drei Monaten, Business Tarife verfügbar Zur Anbieter-Website
100 MBit/s nein (Telefon extra zubuchbar, dann Inland: 0,069 € / min bzw. 0,089 € / min) ja (zzgl. Aufpreis) 26,80 € reiner Internettarif: Telefon und TV gg. Aufpreis zubuchbar, Business Tarife verfügbar Zur Anbieter-Website
30 MBit/s nein (Inland: 0,0194 € / min bzw. 0,0529 € / min) ja (zzgl. 9 € / Monat) 17,80 € Business Tarife verfügbar Zur Anbieter-Website

Glasfaser Anbieter Österreich

Österreich bildet im innereuropäischen Vergleich das Schlusslicht wenn es um die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen geht. In keinem anderen europäischen Land ist gibt es verhältnismäßig so wenige Glasfaseranschlüsse bis zu Gebäuden (FTTB) und bis zu einzelnen Haushalten (FTTH) wie hierzulande.

Zum Vergleich: Das Land mit dem stärksten Glasfaserausbau ist Lettland, das mit einer Anbindungsrate von 50,6% aufwarten kann. Es sind dort also über die Hälfte aller Internetleitungen bereits Glasfaseranschlüsse. In Österreich hingegen ist es nur 1,1%. Das bedeutet also, dass nur jeder Hunderste hierzulande mit Lichtgeschwindigkeit surfen und downloaden kann.

Branchenexperten nennen dafür mehrere mögliche Gründe. Allen voran sind Kosten ein wichtiger Faktor. Der Glasfaserausbau als solcher ist in Österreich relativ teuer was einer relativ geringen Zahlungsbereitschaft seitens der Verbraucher gegenüber steht. Gäbe es eine hohe Nachfrage, würde sich der Ausbau aus wirtschaflichen Gründen selbstverständlich beschleunigen. Doch die Österreicher sind bisweilen im Durchschnitt einer solchen Hightech-Entwickung wenig zugewandt.

Bisher wird der Glasfaserausbau in Österreich wohl auch noch nicht auf Gemeindeebene gefördert, was ein großes Manko darstellt. Gemeinden sollten sich in diesem Bereich mehr engagieren und Zusammenarbeit und Förderungen anbieten. Über kurz oder lang wird es für eine westliche Industrienation wie Österreich nicht möglich sein, sich am oberen Ende der Nahrungskette zu halten, wenn maßgebliche Infrastukturen auf der Strecke bleiben. Zu übertragende Datenmengen werden allgemein immer größer, der gesamtwirtschaftliche digitale Datenverkehr wächst ständig, wodurch auch die Datenübertragungsqualität proportional wachsen muss.

Im Mobilfunkbereich steht bereits das nächste Upgrade vor der Tür – die 5G-Technologie. Das bedeutet dass das Mobilfunknetz noch schneller und noch leistungsfähiger wird. Die Internetnutzung übers Handy wird dadurch wieder um einen massiven Sprung verbessert. G5 kann aber nur reibungslos funktionieren, wenn die Basisstationen am Glasfasernetz hängen.

Wenn Österreich auf Dauer weltwirtschaflich und informationstechnologisch mithalten will, wird man um eine vernünftige Glasfaserverlegung nicht herum kommen.

Obwohl die Ausbausituation bescheiden ist, gibt es dennoch einige Regionen in denen Glasfaseranschlüsse möglich sind. Die oben stehende Tabelle zeigt die aktuellen Anbieter, bei denen Interessenten einen Verfügbarkeitstest durchführen können.

Die hier verlinkte Landkarte zur Festnetzversorgung zeigt die Verteilug der Qualität der Internetanschlüsse in Österreich.

Über das Bild gelangen Sie direkt zu breitbandatlas.info, der Informationsseite des österr. Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Dort können Sie die Festnetzversorung und Mobilnetzversorgung des Landes detailliert einsehen.

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